Irgendwie finden wir das ja doch ganz beeindruckend:
Es ist ja eigentlich immer die gleiche Leier: Wenn Elektro-Produzenten ihrem Underground-Dasein in den angesagten Clubs der weltweiten Metropolen entkommen wollen, fusionieren sie nur zu gerne mit mainstreamigen Hip-Hop-Künstlern. Das eröffnet bekannterweise eine ganz neue Publikumsbreite und damit neue Geldquellen! David Guetta sei Dank!
Was dabei künstlerisch herauskommt, ist jedoch leider mehr als vorhersehbar: eingängige, verwechselbare Pop-Elektro-Rap-Musik! Haltbarkeit: Maximal ein Sommerloch!
Noch schlimmer: die dazugehörigen Musikvideos. Hier werden die Fans nur zu gerne mit ideenlosen Einspielern von dicken Autos, Luxushäusern und – frauen und ganz viel Bling-Bling abgespeist.
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Seit dem 15.09.2010 verstärkt Hannah Trittin als Junior-Projektmanagerin das Münchner N+H Team. Neben ihrem Studium der Wirtschafts- und Politikwissenschaft hat Hannah bereits Erfahrungen im Eventmanagement, in der PR und Öffentlichkeitsarbeit sowie im Marketing gesammelt.
Als freischaffende Texterin hat uns die Neu-Münchnerin, neben ihrer bisherigen Beschäftigung als Seminarleiterin an der Universität Erlangen-Nürnberg, bereits seit einigen Monaten unterstützt. Umso mehr freut es alle, dass Hannah uns und unseren Kunden ab sofort ihre volle Aufmerksamkeit widmet.
Auch ne Art, eine alte, etwas in die Jahre gekommene Marke wieder zu revitalisieren (oder als Zombie erneut auf den Markt zu schicken). Die Schuhmarke Dr. Martens, in den End-70ern und 80er Jahren die erste Schuh-Wahl für Skinheads, Punks und andere um Abgrenzung bemühte Teenager – und daneben vor allem bekannt für ihre mit “Luftpolstersohlen” (was für ein schönes Wort!) und Stahlkappen ausgerüsteten Modelle -, hat sich zu ihrem 50. Geburtstag von 10 aktuellen Pop-Bands 10 Songs covern lassen, die nach Aussage der Firma “den Spirit von Dr. Martens in den letzten 50 Jahren” repräsentieren. Hier weiterlesen…
Wenn Spreeblick drüber schreibt, dann haben wir es wohl schon verpasst, aber die Meldung sei hiermit weitergegeben: Brenna von urbanartcore ist mit einem neuen Fotoblog online. Der Blog Urban Art Photography zeigt Urban Art mal nicht als schon vollendetes Kunstwerk, sondern dokumentiert den Prozess der Entstehung und bietet so auch Einblicke in die Arbeitsweisen der einzelnen Künstler.
Anmerkung von uns: aufgrund der Fotos sieht man, dass Street Art-Künstler nicht nur Bilder an Wände malen, sondern auch jede Menge Bilder auf ihrer Haut haben.
Das finden wir ja schon schön, dass es endlich ein iPhone-Spiel zur Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko gibt. Und das Schönste: keine billige Romantisierung oder Verniedlichung à la “Findet Nemo”. Im Gegenteil, der Meeresboden ist vollgenagelt mit Bohrtürmen, Röhren, Gestänge, Schläuchen und Apparaturen. Wie heißt es so schön in der Mac World Rezension des Spieles (aber kann man es nicht auch als Gleichnis des Lebens sehen?): “You play as a fish just trying to survive. But due to predatory forces—both natural and human—life can be all too brief.” Anders als im richtigen Leben gibt es im Spiel aber “extra lives” und “invincibility power-ups”, das würden wir uns auch gerne für unser nächstes Update im richtigen Leben (m.a.W.: die nächste Reinkarnation) wünschen.
10% der Spiel-Einnahmen will 6th Mega für die “ecosystem restoration” verwenden. Wir warten also darauf, dass die Welt durch Spielen verbessert wird. Und auf weitere spannende iPhone-Spiele wie “Atommüll-Endlager finden”, “CO2 Monster” und “Autobahn begrünen 3.0″.
Im „The Wilderness Downtown”-Projekt von Arcade Fire wird über mehrere Browserfenstern ein Musikvideo für den Titel „We Used to Wait“ nach den Vorgaben des Nutzers generiert. Hierbei werden die verschiedenen Perspektiven des Protagonisten mit Hilfe von Google Street View, Google Maps, Animationen und Videoanteilen in einer vom Nutzer vorgegebenen Geolocation-Funktion dargestellt. Das unter Federführung des Regisseur Chris Milk entstandene Ergebnis ist in Kombination mit dem Track wirklich beeindruckend.
Es empfiehlt sich, die Seite mit „Google Chrome” aufzurufen und für eine volle Erlebnisdichte eine Stadt auszuwählen, die bereits von Google gecastet wurde. Nebenbei erfährt man, dass Google wohl doch auch ein paar Freunde da draußen hat. Das ist zusätzlich erfreulich. Das Bildbeispiel zeigt im übrigen einen Ausschnitt aus NewYork.

Was haben wir diskutiert, welche Inhalte in unseren Firmenblog reingehören und welche nicht… Schnell einig war man sich bei einigen Themen, unter anderem darüber, dass explizite Inhalte weniger erwünscht und passend sind. Und dann taucht plötzlich ein Musikvideo mit einer Mörderhook, einer schicken, karaokesken, aber nicht ganz neuen Videoidee und einem wirklich lustigen Text namens “Fuck You!” auf und mir fällt nur ein “Daumen hoch” ein und ich werfe damit die Regeln mit einem süßen “F*** Y**!” mal eben über Board. Neben diesem schönen Aspekt schlägt der Song ohne große Promotion, ohne große Namen und mit fehlendem Radio-Airplay (denn: expliziter Inhalt!) und ähnlichem ein wie eine Bombe, was die vielen Klicks, Likes und Kommentare beweisen. Wir hoffen auf goldene Schallplatten für CeeLo in Hülle und Fülle und rufen gemeinsam ein ehrwürdiges “F*** Y**!” äh “Thank You!”. Edit: Da das gute Video über YouTube nun nicht mehr verfügbar ist, hier nun die Vimeo-Variante. An der Stelle auch nochmal ein “F*** Y**!” an YouTube, an die GEMA, die Labels und all die anderen, die einen Hype mitten im Keim ersticken (wollten).

Wir haben einen sehr schönen Film entdeckt. Er ist auch schon an der ein oder anderen Ecke im Web aufgetaucht, was sicherlich einige fleissige Blog-Leser an dieser Stelle anmerken werden. Nichts destro trotz muss dieser hier einfach mal auftauchen, einfach damit er in dieser schnellen Webwelt nicht verloren geht. Wir finden es faszinierend, wie mit vielen Bildern soviel gesprochen wird ohne auch nur “fast kein” Wort zu verlieren. Wir mögen die Sprache und die Verknüpfung der Einzelschicksale, die alle irgendwie zusammen zu hängen scheinen und uns jeweils aufs Neue inspiriert. Also schnappt Euch einen ruhigen Moment und schaut ihn Euch an. Gerne auch zweimal oder dreimal so wie wir das immer mal tun und notiert, wohin es Euch denn beim schauen so hintreibt. Denn irgendetwas Neues findet man immer. Word!
Zu Beginn gibt es dieses Mal einen kritischen Ausblick des Architekturstudenten Keiichi Matsuda auf eine mögliche Zukunft, in der digitale Inhalte mit der häuslichen Umgebung verschmelzen:
Prognose: Domestic Robocop
Obwohl der Film ein halbes Jahr alt ist, hat er auf Grund seiner Aktualität in den letzten Wochen wieder viel Aufmerksamkeit bekommen.
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