neulandherzer
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In diesem Update geht es um das erste, globale AR-Event, die aktuelle Entwicklung beim Start-Up Ogmento, um Prognosen von Google und den Einsatz von AR-Technologie um Phobien zu therapieren. Zuerst aber eine tolle Idee des Museum of London:

Historisches London: Street-Museum — Eine Anwendung für das iPhone macht es möglich, das alte London vom Brand 1666 bis in die Swinging Sixties bei einem Rundgang wiederzuentdecken. Hunderte von Momentaufnahmen aus dem Museum of London können via Augmented Reality an den Originalschauplätzen mit dem heutigen Stand verglichen werden. Eine tolle Idee, die wir anderen Großstädten unbedingt zur Nachahmung empfehlen!

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Pünktlich zur heißen Phase des WM-Sommers bekommt das Berliner Büro von Neuland + Herzer Verstärkung:
Philipp Katzer stößt vom Sportressort des ZDF- Morgenmagazins zu uns. Vor dem ZDF-Job war Philipp für das DSF (jetzt: Sport1) tätig.
Als Fußballexperte mit Social Media Fachwissen ist er eine ideale Verstärkung für unser adidas Football Redaktionsteam.

Ana Srepel hat nach ihrem Studium Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin (Schwerpunkt Audiovisuelle Kommunikation, Kommunikationsplanung) praktische Erfahrungen bei fischerAppelt und McCann Erickson gesammelt und wird ab sofort unser BASF-Team als Junior Projektmanagerin unterstützen.

In dieser neuen Rubrik stellen wir ab jetzt regelmäßig die neuesten Entwicklungen im Bereich Augmented Reality vor. In der ersten Ausgabe geht es um visuelle Übersetzungen bei Google, Apples neues iPhone-Betriebssystem und den AR-Browsers Layar.

Visuelle Übersetzungen: Google Goggles Visual Translation — Google’s Visual Search Application Goggles ist nun auch in der Lage, fotografierten Text von einer Sprache in eine andere Sprache zu übersetzen:

Damit ermöglicht Google zum Beispiel das Übersetzen von Schildern oder Speisekarten und baut seine Technologieführerschaft im Bereich visuelle Suche weiter aus. Bisher ist Goggles jedoch nur für Googles eigenes Betriebssystem Android erhältlich. Hier weiterlesen…

Norbert Bolz ist nicht Peter Kruse, aber wer sagt, dass N+H keine anderen Stichwortgeber haben darf? Das alte Bolzsche Mantra “das Internet sei heute das Leit- aber kein Massenmedium” hat uns nicht weiter überrascht, doch für das Ausgraben des Begriffs “Noosphäre” oder die Erkenntnis, dass im Netz Doxa Episteme kickt, kann man ihn mögen. Auch auf den Satz: “Von allem, was in der Natur so rumwuselt, ist der Mensch das am wenigsten natürliche Wesen” kann sich der Leser dieses längeren und wie wir finden recht markanten Interviews freuen.

Es ist vielleicht schon normal, aber auf keinen Fall selbstverständlich und deshalb immer wieder erstaunlich, dass ein so großes Unternehmen wie Google sich selbst häufig über eine Ästhetik vermarktet, die von anderen so gut wie gar nicht genutzt wird. Trotz eines aktuellen Firmenwerts von 66,9 Mrd. €, einer im Wortsinne globalen Aufstellung des Unternehmens und einer schier unglaublichen Zahl von Servern, die im Besitz von Google sind, stellt das Unternehmen sich und, vor allem, seine Produkte bevorzugt in Comic-Form oder anderen spielerischen und verspielten Formen dar.

Damit ist nicht nur die eher unwichtige Tatsache gemeint, dass eins der mächtigsten Unternehmen der Welt sein Logo auf seiner wichtigsten Website immer wieder aufgrund der merkwürdigsten Anlässe (Antonio Vivaldis 332. Geburtstag, what a day!) durch naive Zeichnungen verfremden läßt (gemeint sind die bekannten Google Doodles, hier die offizielle Sammlung), sondern zum Beispiel auch, dass der Browser Google Chrome der Netzgemeinde mit einem Comic vorgestellt wurde. Man stelle sich das gleiche Problem bei einer deutschen Firma vor, die auf einem hart umkämpften Verdrängungsmarkt mit einem neuen Produkt landen will: wer würde da auf die Idee kommen, mit einem Comic den Kampf um Marktanteile anzugehen? Hier weiterlesen…

Die Aussprache unseres Topthemas ist auch für Sprachprofis aus dem Nachrichtensektor nicht immer einfach, wie dieses wirklich anschauliche Video zeigt. Wir können uns noch nicht ganz entscheiden welcher Reporter uns den nun am besten gefällt oder ob wir doch auf Text to Speech umschalten wollen.

YouTube Preview Image

Hier eine schöne Sicht auf das, was uns als Nachrichten verkauft wird. Gleichzeitig zeigt der Film deutlich, wie die “alten Medien” funktionieren und woher ihre Probleme kommen, vor allem in der Wahrnehmung durch junge Menschen:

Die Sicht aus nur einer Perspektive (der “neutralen”), die journalistische Bescheidwisser-Haltung und das Ausblenden anderer Sichtweisen führen gerade bei der YouTube-Generation zu dem Verdacht, dass hier Manipulation (statt Information) im Spiel ist. Die Meinungsbildung im Netz findet dagegen diskursiv, multiperspektivisch, unter Berücksichtigung vieler Meinungen (vor allem der “Freunde”) statt, ist dafür aber auch wesentlich kurzlebiger und dynamischer. Die neuen Öffentlichkeiten in Blogs, Facebook, YouTube, Twitter und StudiVZ scheren sich in ihrer Informationsbeschaffung nur noch wenig um das hier karikierte Gebaren der Nachrichtensendungen, sind deshalb allerdings auch schwerer greif- und steuerbar. Wer weiß, vielleicht sind die Tagesthemen demnächst nur noch ein YouTube-Kanal unter vielen. Nach der Musikindustrie filmen jetzt die Medien (im obigen Video die BBC) ihre eigene Metamorphose, danach können die Verlage über ihren Untergang schreiben.

Seit Anfang März 2010 gibt es Neuland + Herzer gleich in dreifacher Ausführung. Neben Frankfurt und Berlin sind wir nun auch im schönen München aktiv.

Melanie Voß

Mein Name ist übrigens Melanie Voß.  Ich bin Anfang März zu Neuland + Herzer gestoßen und habe die Regie am neuen Standort (in der Bauerstraße im liebreizenden Schwabing) übernommen. Außerdem betreue ich als Senior Project Managerin ganz unterschiedliche Projekte für unsere Kunden.

In meinem  früheren Leben habe ich verschiedene Funktionen in den Bereichen PR, Marketing, Web- und Event-Management inne gehabt. Unter anderem habe ich für die Deutsche Bank, die Hilti Aktiengesellschaft sowie für eine Kommunikationsberatung gearbeitet. Wer mehr über mein berufliches Vorleben wissen möchte, findet mich bei Xing und LinkedIn.

In meiner Freizeit dreht sich fast alles um Social Media. Ich bin aktive Twitterin und betreibe außerdem zwei Blogs. Die Möglichkeiten, die das “soziale Netz” mit sich bringt, sind für mich täglich aufs Neue ein großes Faszinosum und ich bin äußerst gespannt, wohin sich das Ganze noch entwickeln wird und wie sich unsere Kommunikation im Privaten aber auch im Geschäftlichen verändern wird.

The Week in Apple

Vergangene Woche schien fast ganz im Zeichen von Apple und seinen aufregenden Releases zu stehen. Zum einen fand der Launch des “vergrößerten iPhones” aka iPad am 3. April 2010 in den USA statt. Einige oder vielmehr gesagt einige mehr teilten auch gerne ihre anstrengende iPad Eroberung der Welt mit:

Von großer Neugier erfüllt war die Frage, ob das iPad überhaupt nützlich/brauchbar ist bzw. Spaß mit sich bringt. Hier versuchten zahlreiche und auch umfangreiche Reviews, die im Minutentakt auftauchten, diese Frage zu beantworten. Zum anderen sehnsüchtig erwartet wurde das iPhone OS 4.0. Die neue Version bietet einige der im Netz bereits spekulierten Neuerungen sowohl für Entwickler als auch den Anwender. Darunter vor allem für den User interessant, die Unterstützung von Multitasking.

Leseempfehlung im Web

Ein Interview mit dem Medienphilosoph Norbert Bolz “über bürgerliche Individualität im Netz, nichtstaatliche Konkurrenz um Informationsmonopole, Computer als soziale Agenturen und den Politik-Begriff in sozialen Netzwerken” war unsere Leseempfehlung der vergangenen Woche.

TV-Empfehlung “Information Overkill”

Letzten Sonntag, 11. April 2010 im ZDF nachstudio war Peter Kruse, Professor für Allgemeine und Organisationspsychologie und Deutschlands Querdenker Nr. 1 zu Gast zum Thema “Information Overkill”. Diskutiert wurde, wie das Internet unser Leben verändert. Die Sendung ist auch noch weiterhin in der ZDF mediathek anschaubar und auch noch weiterhin sehenswert.

Bereits das zweite Mal werden wir mit dem Urban Art Guide im renommierten Trendwatching-com Report geadelt. Der Trendwatching Report ist hintergründig, gut recherchiert und liefert seinen Kunden quasi fertige Steilvorlagen für deren eigene Präsentationen. Vom adidas Urban Art Guide wird unter der Überschrift Transparency & ‘In the know’ berichtet. Hier gibt es mehr zu lesen: http://trendwatching.com/briefing